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Der Wirbelwind aus Zürich: Subzonic
Diese Band ist einfach Klasse!!! Und zwar allererste! Subzonic ist der erklärte
Biwidus-Tip. Die Band aus dem tiefsten Zürich hat die allerletzten Zweifler davon
überzeugt, dass die Zürcher Szene auf dem Weg nach oben ist. Nicht nur, dass die
Jungs (und das Mädel) eine ganz geniale CD hingelegt hätten, nein, dabei bleibts nicht.
Ihr Auftritt im Sittertobel war ein Erdbeben, oder wie das Mr. Biwidus angedeutet
hat, die einzige Band hier, die man wirklich hören konnte. Na ja, ich fand Glen of
Guiness auch nicht schlecht. Ansonsten teile ich seine Meinung.
Zurück zu Subzonic. Die Leute wagten es doch tatsächlich, als eine der einzigen Bands
am Open Air sogar eine Dekoration aufzubauen. Jawoll. Und genau so frech wie dieses
war ihr Auftritt. Sie spielten auf, als ob sie das immer im Leben gemacht hätten.
Sie schmissen T-Shirts ins Publikum, klopften Sprüche am legendären Laufmeter und
vollführten am Schluss ihres leider sehr kurzen Gigs ein Böcklispringen. Na ja, das
ist halt leider so. Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man spielen.
Aber eben. Subzonic hatten einfach einen phantastischen Auftritt. Rapper und Frontmann
Soldi wirkte cooler als ein Streettuff-Profi, Sängerin Myrto zeigte all ihr Können
(und wie!!!!) und die anderen Bandmitglieder gaben das ihrige zur Sache. Der
Gesamteindruck: cool. Sie sangen die meisten Songs aus ihrer Debut-CD gleichen Namens und
gaben am Schluss gar eine Zugabe in Form eines Bonus Tracks. Sonst wirbelten sie
wie ein Wind durch die Reihen, abwechselnd eineR nach dem/der Anderen.
Egal, die phantastischen ZürcherInnen sangen ihr Repertoire rauf und runter. Angefangen
bei ihrem ersten eigentlichen Hit "D Ziit schtaat schtill" bis zum spanisch-multikulturell
gerappten "Sueno", die Zürcher Szene ist am Blühen. Und wie. Und Subzonic gehören
zuvorderst dazu.