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Der krönende Abschluss: Smashing pumpkins
Endlich oder leider neigte sich die Schlammschlacht, äh, das 21. Open Air von St. Gallen
seinem Ende zu, die meisten BesucherInnen waren schon heim gegangen oder befanden sich in
den letzten (SBB-)Zügen. Da trat noch ein Höhepunkt auf, der Höhepunkt übehaupt, hätte
man anhand des Journalistenaufmarsches meinen können. Aber doch halt, das Publikum
machte voll mit. Mehr noch, die Schlammschlacht war vor der Bühne voll im Gange, die
Leute schmissen mit allerhand braunem Material um sich. Und auf der Bühne, da spielte
eine der wohl bekanntesten Skater- und Snöberbands, die Smashing pumpkins aus den
Staaten mit ihrem Parade-Crossover.
Die Band, deren Sound übrigens schon den Gewinnerbeitrag des diesjährigen
Jugendvideofilmfestivals unterstrichen hatte, fegten noch einmal so richtig auf der
Bühne. Sie spielten, was das Zeug hielt, immerhin wollten die reichlich anwesenden
vor allem jungen Fans zu ihrer Rechnung kommen, obschon sie knietief im Schlamm
steckten. Die Smashing pumpkins spielten ihre bekanntesten Songs, Grund genug, um sich
im Schlamm zu wälzen und schwindelig zu headbangen. Sogar der Biwidus-Reporter
ging im Schlamm verloren und ward nie mehr gesehen. So als Abschluss einer
erfolgreichen Arbeit eigentlich kein schlechtes ENDE.
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