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23.3.1997

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Hybrid HTML Design

Wer schon eine Weile länger mit dem Internet zu tun hat, der weiss, dass es jenseits von Netscape und Internet Explorer auch noch andere Browser gibt. Ein Umstand, den es für sauberes Web-Design zu berücksichtigen gilt. Theoretisch wenigstens, blickt man auf die Auswertung eines Servers bezueglich Browsertypen, haben die grossen zwei den Löwenanteil mit gegen 90%. Auch wenn die Berücksichtigung anderer Browser zur Höflichkeitsfloskel verkommt, ist es allemal interessant zu wissen, wie eine Seite auf den verschiedenen Typen aussieht. Hier hakt das vorliegende Buch, bzw. seine Autoren Kevin Ready und Janine Warner ein. Ein grosser Pluspunkt des Buches ist zugleich auch sein grösstes Handicap. Es ist zwar eine deutsche Uebersetzung, aber bis diese bei uns schliesslich ueber die Ladentische geht schon bald wieder veraltet (Netscape 2.0, MSIE 2.0 etc.).

Anhand 17 Browsertypen wird im ersten Kapitel gezeigt, wie die Testseite der Autoren (übrigens farbige Abbildungen) auf den verschiedenen Browsern dargestellt wird. Dabei ist es natürlich eine Anmassung zu behaupten, sie würden jeden Browser berücksichtigen. Sie beschränken sich hier v.a. auf Browser auf Windosen, gerade in einem solchen Buch hätte ich aber etwas mehr Auswahl erwartet. Z.B. wird kein Browser für den Amiga erwähnt (doch doch, ich fand welche in meinem Serverlog ;-) oder es wird zuwenig auf die Unterschiede der Darstellung auf verschiedenen Computersystemen eingegangen.

Nachdem wir nun wissen, das es doch noch andere Browser gibt, geht es im nächsten Kapitel an die HTML-Autorenwerkzeuge. Auf etwas mehr als 50 Seiten werden Grundlegende Infos zu den verschiedenstesn Werkzeugen gegeben. Das hier die Auswahl bald unendlich gross ist, liegt auf der Hand, trotzdem werden einige Programme nicht erwähnt, die m.E. an diese Stelle gehören sollten.

In den folgenden beiden Kapitel geht es um die Standards HTML 2 und 3. Mit zahlreichen Grafiken und Beispielen wird auf die Probleme verschiedener Tags in den einzelnen Browsern hingewiesen. Beim folgenden browserspezifischen Design wird gerade mal noch auf Netscape und MSIE eingegangen. Aufschlussreicher fand ich da das Kapitel zur Kunst des hybriden HTML-Designs. Hier erhält man u.a. Infos, was passiert oder eben nicht, wenn man diesen oder jenen Tag benutzt.

Im folgenden Teil zu den Rich Media-Dateiformaten sind die Autoren nicht mehr sonderlich browserspezifisch, was auch nicht unbedingt nötig ist. Hier erhält man einen guten Einblick, wie man Bilder benutzt, was man besser nicht macht und welche Hilfsprogramme es dafür gibt. Dieser Teil sollte Pflichtlektür sein für alle Autoren, die den Leuten, welche ihre Seiten besuchen, hunderte von Kilobytes Grafik schon auf der Titelseite zumuten ;-)

Gar nichts mehr mit dem Thema des Buches zu tun haben die Server-Fragen, geht es hier doch darum abzuklären, ob man einen eigenen Server aufstellen soll, oder sich irgendwo einmietet. Purer Füllstoff. Ihre seherischen Fähigkeiten lassen die Autoren schliesslich im letzten Kapitel spielen, indem sie voraussagen, was alles auf uns zukommt. Nun ja, mittlerweilen sind wir mit den Browsern schon einen Schritt weiter als zur Zeit, als die Autoren das Buch schrieben...

Auch diesem Buch liegt wieder eine CD bei. Auf ihr finden sich einige brauchbare Programme als PD, Freeware oder Demoversion. Adobe mit dem Acrobatreader, und Demos von Photoshop oder Premiere, eine frühe Version des MSIIS, Shockwave, verschiedene Browser, MS Assistenten und einpaare wenige HTML-Editoren. Weiter finden wir MrMore (keine Ahnung wozu das taugt) und einen Ordner mit den HTML-Seiten des Buches. Letztere funktionierten schlichtwegs nicht, ein bestimmtes Index-File war nicht auf der CD und so musste ich die Seiten Manuell anwählen.

Fazit und Bewertung
TitelHybrid HTML Design
Autorvon Kevin Ready und Janine Warner
BuchHardcover, 432 Seiten
ISBN 3-8272-5179-6
PositivVerständlich, viele Farbabbildungen
NegativWird dem Titel nicht ganz gerecht.
DatenträgerGerade mal ein Bruchteil der besprochenen Programme obwohl es viele Demos oder Shareware davon gibt.
Bewertung (5 von 6) Bis jetzt das einzige Buch seiner Art


Christoph Protz (EMail)